Frank Schirrmacher
Redner
Erfolgreicher Journalist und Antreiber gesellschaftspolitischer Großdebatten
Portrait
Frank Schirrmacher, Jahrgang 1959, ist Mitherausgeber und Feuilletonchef der Frankfurter Allgemeinen Zeitung - ein "besessener Zeitungsmacher mit genialem Gespür für Themen", so die WELT am SONNTAG. Seine Karriere bei der FAZ begann Schirrmacher 1985 als Feuilleton-Redakteur, 1989 übernahm er nach dem Ausscheiden von Marcel Reich-Ranicki die Leitung der Redaktion "Literatur und literarisches Leben".
Als Autor wie als Redner, mit seinen Vorträgen wie mit seinen Publikationen, löste Schirrmacher entscheidende Debatten um Gentechnik und Hirnforschung aus. Wenige erkennen wie er die Zeichen der Zeit; kaum einem gelingt es wie ihm, längst notwendige Diskussionen anzustoßen. Vehement ruft Schirrmacher dazu auf, Märkte und Meinungen umzuformen. Mit seinem Buch "Das Methusalem-Komplott" sagte er 2004 dem Altersrassismus den Kampf an. Für sein fundiertes Plädoyer wurde Schirrmacher unter anderem mit der "Goldenen Feder", dem "Corine-Sachbuch-Preis" und der Auszeichnung "Journalist des Jahres 2004" gekürt.
Mit "Minimum. Vom Vergehen und Neuentstehen unserer Gemeinschaft", einem Buch über die Gefahren des Verlustes der Familie, landete Schirrmacher 2006 erneut einen publizistischen Coup und setzte das Thema des Jahres. Auch mit seinem 2009 erschienenen Buch "Payback" konnte Frank Schirrmacher an diese Erfolge anknüpfen. Sein kritischer Blick auf die Informationsgesellschaft und ihre immer größer werdenden Anforderungen an den einzelnen Menschen fand ein großes Medienecho und sorgt nach wie vor für wesentliche Debatten.
Frank Schirrmacher gilt als einer der führenden Intellektuellen des Landes. Der Tagesspiegel
Frank Schirrmacher öffnet seinen Werkzeugkasten: Darin liegt Neugier, die vor nichts Halt macht, sowie auf Zuspitzung trainierter Scharfsinn. WELT am SONNTAG
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