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Reinhard K. Sprenger im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur und zu Gast bei phoenix persönlich

19.07.2018

Reinhard K. Sprenger gilt als Rebell unter den Unternehmensberatern, weil er unkonventionelle Vorstellungen von Führung hat. Er plädiert dafür, dass Mitarbeiter selbst Verantwortung übernehmen. Im Gespräch mit Deutschlandfunk Kultur sowie in seinem neuen Buch "Radikal Digital. Weil der Mensch den Unterschied macht" erläutert er: Die Digitalisierung werde als technische Revolution missverstanden. In Wirklichkeit sei sie ein sozialer Wandel: In Zukunft komme der Mensch wieder ins Spiel. "Im Hintergrund werden die Algorithmen rattern - im Vordergrund haben wir den Vorteil, leisten zu können, was nur Menschen leisten können: Urteilen zum Beispiel, oder intuitiv handeln."
Die Sendung zum Nachhören finden Sie hier.

In der Sendung phoenix persönlich spricht Reinhard K. Sprenger über die Frage, welchen Schaden die Regierungskrise angerichtet hat und darüber, was eine gute Regierung auszeichnet. „Diese Regierungskrise hat gezeigt, dass sich eine politische Parallelgesellschaft fast autistisch mit sich selbst beschäftigt. Welche Spätfolgen das für die Demokratie haben kann, wird dabei ignoriert“. Vertrauen ist für Sprenger auch die Grundlage für eine erfolgreiche Zusammenarbeit in der Politik.

Dr. Reinhard K. Sprenger, Visionär und Multitalent, ist 1953 geboren. Er hat Philosophie, Psychologie, Betriebswirtschaft, Geschichte und Sport studiert, war wissenschaftlicher Referent beim Kultusminister des Landes NRW und bei 3M Leiter der Personalentwicklung. Zudem ist er Rockmusiker und Musikproduzent. Er lebt mit seiner Familie in Winterthur und Santa Fé, New Mexico.