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Ulrich Wickert neuer Redner in der Referentenagentur Bertelsmann

23.04.2019

„Mister Tagesthemen“ Ulrich Wickert ist einer der bekanntesten Journalisten Deutschlands. 15 Jahre lang moderierte er die ARD „Tagesthemen“ und wurde zu einem der beliebtesten Köpfe der deutschen Fernsehlandschaft. Für seine journalistische Arbeit, seine Haltung und sein gesellschaftliches Engagement wird er hoch geachtet. „Ulrich Wickert ist einer der großen bundesdeutschen Journalisten und gilt bis heute als moralische Instanz“, so der frühere Bundespräsident Joachim Gauck anlässlich der Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 2016.

In seinen Vorträgen spricht Ulrich Wickert über die Verantwortung der Medien angesichts der Debatten um Informationsflut und Fake News, über Werte im Wandel und die Frage, wie wir in Zeiten des zunehmenden Populismus zu einer modernen zivilen Gesellschaft finden können. Darüber hinaus sind seine politischen Analysen der aktuellen Geschehnisse in Frankreich, Europa und der Welt gefragt.

Ulrich Wickert wurde 1942 in Tokio geboren, wo sein Vater Rundfunkattaché der Deutschen Botschaft war. Die Tätigkeit seines Vaters ließ Ulrich Wickert früh zum Kosmopoliten werden: Er wuchs in Japan, Deutschland und Frankreich auf. Nach dem ersten juristischen Staatsexamen entschied er sich für den Journalismus. Auf Stationen beim Magazin „Monitor“ folgten Korrespondentenstellen für die ARD in den USA und Frankreich. 1981 übernahm er die Leitung des ARD-Studios in New York, 1984 in Paris. 1991-2006 war er Moderator der Tagesthemen.

Wickert engagiert sich in zahlreichen Ehrenämtern, darunter als Kuratoriumsmitglied der Stiftung „Hilfe mit Plan“. Unter ihrem Dach hat er im Jahr 2011 die Ulrich-Wickert-Stiftung gegründet, die sich für die Rechte von Kindern einsetzt, Hilfe zur Selbsthilfe fördert und einen Journalistenpreis für Berichterstattung vergibt, die der Durchsetzung von Kinderrechten dient.

Für seinen vielfältigen, langjährigen, gesellschaftlichen Einsatz erhielt Ulrich Wickert das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Das Magazin „Cicero“ rechnet ihn 2019 wiederholt zu den 500 wichtigsten Intellektuellen Deutschlands. Er ist Autor zahlreicher Sachbücher.