Henrik Müller
Redner
Es ist höchste Zeit, grundsätzlich über die Geldwirtschaft nachzudenken.
Portrait
Dies sollte das Ziel allen Wirtschaftens sein der größtmöglichen Zahl von Menschen eine möglichst hohe Lebenszufriedenheit zu ermöglichen, so Henrik Müller, promovierter Ökonom und stellvertretender Chefredakteur des manager magazin". Tatsächlich aber passiere das Gegenteil: Eine Mehrheit der Menschen sehe sich als Verlierer einem Wirtschaftssystem gegenüber, das von Krise zu Krise taumelt. Es sei deshalb höchste Zeit, über den Kern des Wirtschaftens und des Geldes nachzudenken.
Der mehrfach ausgezeichnete Journalist beschäftigt sich mit wirtschaftspolitischen Fragen wie der Globalisierung, Geld und Währung, Demographie, aber auch mit auf den ersten Blick eher abseitig klingenden Fragen wie Patriotismus als Wirtschaftsfaktor oder der Ökonomie des Neides. Mit seiner unkonventionellen Denkweise gelingt es ihm, falsche Zusammenhänge zu entlarven und scheinbar ausweglose Debatten in eine neue Richtung zu lenken.
Nach Stationen beim Sonntagsblatt und dem Stern ist Müller seit 2000 für das manager magazin tätig und wurde für seine journalistische Arbeit mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Georg-von-Holtzbrinck-Preis, dem Friedrich-Vogel-Preis und dem Helmut Schmidt Journalistenpreis. Zudem hat er zahlreiche Bücher zu wirtschaftspolitischen Themen publiziert. Mit seinen Analysen wirft Müller einen spannenden und fundierten Blick in unsere bewegte Zukunft und zeigt auf, wir wir den größten Herausforderungen erfolgreich begegnen können.
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