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Peter Littger Redner

Sprachkritiker und -humorist; Britenversteher; Bestsellerautor

Peter Littger
© Max Lautenschläger

Rund 40 Millionen Menschen sprechen alleine in Deutschland die Sprache, die Peter Littger „unsere zweite Muttersprache“ nennt – allerdings: „ohne Mutter!“ Die Rede ist vom Englischen: In vielen Situationen beherrschen wir es gut – doch längst nicht in allen! Der 1973 in Aachen geborene Journalist hat das Problem erkannt und mit seiner Buchreihe „The Devil lies in the Detail. Lustiges und Lehrreiches über unsere Lieblingsfremdsprache“ zu einem großen publizistischen Erfolg gemacht.

Den Spiegel Online Video-Kolumnisten und Bestsellerautoren (früher: Medienredakteur der ZEIT und Gründungsredakteur des Magazins Cicero) beschäftigt das „Deutsche im Englischen“ genauso wie das „Englische im Deutschen“. Also einerseits die Art wie wir Englisch sprechen und Gefahr laufen missverstanden zu werden. Und andererseits eine Krankheit, die er „Anglizitis“ nennt. Während immer mehr deutsche Unternehmen Englisch zur Hauptsprache erklären, man in deutschen Städten selbstverständlich Englisch sprechen kann und deutsche Politiker Pressekonferenzen in englischer Sprache abhalten, entstehen immer mehr Sprachverwirrungen. Das sind die Momente, in denen Peter Littger genau hinhört: im Speisewagen und in Restaurants, im Krankenhaus und an Flughäfen, in Ministerbüros und Vorstandsetagen, auf Konferenzen oder Empfängen.

In seinen Kolumnen („Der Denglische Patient“) und Live-Auftritten gelingt es Peter Littger eine Menge Wissen überzeugend und humorvoll zu vermitteln. Ihn interessieren (inter)kulturelle Unterschiede und Sprachreflektionen der besonderen Art: Warum sagen Briten andauernd „sorry“? Wie erklärt und übersetzt man „Vergangenheitsbewältigung”, „Hochachtungsvoll“ oder „Bewirtungsbeleg”? Was sagt ein neues englisches Wort wie „to otherise“ über unsere Zeit?

Peter Littger besuchte ein englisches Internat, absolvierte sein Studium an der London School of Economics und hat viele Jahre in Großbritannien gearbeitet, als Journalist und strategischer Berater für Medien. Außerdem engagiert er sich für die deutsch-britischen Beziehungen, u.a. als Berater der beiden Außenministerien für deutsch-britische Jugendbeziehungen. Er ist Mitherausgeber des viel beachteten Essaybands „Common Destiny vs. Marriage of Convenience – What do Britons and Germans want from Europe?“ Peter Littger ist also auch ein Kenner der britischen Geschichte und Mentalität, Kultur und Gesellschaft, ihrer Einstellungen und Ziele – ein Themenkomplex, über den er gerade in Zeiten des „Brexit“ pointiert sprechen kann. Ein faszinierender sprachlicher Anknüpfungspunkt liegt im sogenannten „Eurish“: Je mehr sich die Briten aus Europa zurückziehen, desto mehr verlieren sie – wie in einst in den USA – das Copyright über die Sprache, die ihren Namen trägt!

Ich freue mich über Peter Littgers heitere Englischstunde: because there are such much problems with my English. (Barbara Schöneberger)

Für seine so inhaltsreichen wie amüsanten Bücher hat Peter Littger jede Menge Streicheleinheiten verdient. Wer sie ihm auf Englisch verabreichen will, beachte seinen Hinweis, dass die ,stroke unit‘ immer noch die Station für Schlaganfallpatienten ist. (Sächsiche Zeitung)

Peter Littger hat mit Hingabe eine überwältigende Anzahl Fettnäpfchen gesammelt, in die wir hinein stapfen, wenn wir Englisch parlieren. (WDR5)

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Sprachen

Deutsch Englisch

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Veröffentlichungen

2017 The Devil lies in the Detail. Folge 2. Noch mehr Lustiges und Lehrreiches über unsere Lieblingsfremdsprache
2015 The Devil lies in the Detail. Lustiges und Lehrreiches über unsere Lieblingsfremdsprache
2014 Co-Herausgeber und Autor: Common Destiny vs. Marriage of Convenience – what do Britons and Germans want from Europe?
2012 Co-Herausgeber: Republic vs. Monarchy – how sound is your constitution?

Auszeichnungen

2002 „Pons Medienpreis für kreative Wortschöpfer“ („Die Teuroristen“ in DIE ZEIT)